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Aktuelles

Faszination Keramik

Im aktuellen Newsletter von www.faszination-keramik.de finden sie starke und sehr lesenswerte Argumente für die Fliese:

  • Gestalten mit Keramik
  • Gifte in Fußböden
  • Schutzlücke bei anderen Bodenbelägen – wichtige Information für Handel und Handwerk

Hier steht Ihnen der Newsletter zum download bereit

Frühjahrsseminare

Fliesen-, Naturwerkstein- und Estrichlegersachverständige, Architekten und Planer am 24./25.03. und am 07.08.2017

Informationen finden Sie hier

1. Herbstseminar 2016 auf Schloss Raesfeld

Naturwerkstein, Estrich, keram. Fliesen - Normung, Trockenbau, Designestrich, Barrierefreiheit

Neugliederung des DIN-Normenwerks „Bauwerksabdichtungen“ DIN 18195, wobei nun Abdichtungen im Verbund mit der Bauwerkskonstruktion im „Behälter“ normativ geregelt werden. Werner Hagemann führte ausführlich in die Vielzahl der miteinander verbundenen Thematiken ein. Schwerpunkt seines Referates ist die DIN 18535 Teil 1 bis 4, wobei die Neuerungen und begrifflichen Regelungen aufgezeigt und erläutert werden. Diese Norm regelt die Abdichtungen für Behälter und Becken und enthält alle erforderlichen Regelungen für mit zu verarbeitende Abdichtungsstoffen.

Achim Mehmcke berichtete aus der Normenarbeit: Die ATV DIN 18332 Naturwerksteinarbeiten aus 2016 stellt für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung deutlich höhere Anforderungen an den Ausschreibenden. Natursteinfliesen- und Mosaik fallen in den Bereich der ATV DIN 18332. Neu gefasst wurden die Anforderungen an die Bemusterung. Neu gegliedert sind auch die Abrechnungsmodalitäten, sie sind ab September 2016 anzuwenden. Ebenso neu aufgenommen in DIN 18332 ist Monokorn.

Bei Planung, Verlegung und Bewertung von Designestrichen gelten zu den a.a.R.d.T. zusätzlich auch Schönheitsvorstellungen, persönlicher Geschmack und Kunstbetrachtungen. Dr. Jörg Sieksmeier stellt ausführlich das daraus entstehende Spannungsfeld zwischen planerischen Vorstellungen und technischen Möglichkeiten dar, das auch die Preisgestaltung beeinflussen könne.

Aus Sicht eines Ausbauprofis berichtet Dipl. Ing öbvSV Klaus Arbeiter über Trockenbau als Verlegegrund für Fliesen in Feucht- und Nassräumen.

Gipskartonplatten werden von den jeweiligen Herstellern nach eigenem Rezept produziert und Herstellerangaben geben nicht zwangsläufig die a.a.R.d.T. wieder, weshalb zwischen diesen und herstellergeprüften Systembeschreibungen zu unterscheiden ist. In DIN 18340 Abschn. 3.5 genannte Trockenböden stellen keine geregelte Bauart dar – es gibt keine allgemeingültigen Regeln oder Produktnormen, es sind Sonderkonstruktionen.

Heiko Ollarius berichtet über Eigenschaften, Herstellung und Anwendungsmöglichkeiten von großformatigen Platten. Nach einem Rückblick auf deren Entwicklungsgeschichte gibt er Einblick in Herstellungsprozess, Materialeigenschaften, Oberflächen-, Textur- und Farbvarianten sowie über Vor- und Nachteile der „Großformatigen“. Praktische Anwendungsbeispiele und Objektlösungen runden das Referat ab.

In lebendiger Weise stellt Ing. Emanuel Schreiber Barrierefreiheit als Dauerthema vor. Technische Lösungen sind durch optische Lösungen zu ergänzen. Architekten wie Bauherren haben die sich aus der Bevölkerungspyramide entwickelte Herausforderung erkannt: Immer mehr ältere Menschen wollen möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Im öffentlichen Bereich ist Barrierefreiheit Voraussetzung zur Teilnahme dieses Personenkreises an Kultur- und Bildungsveranstaltungen, an Freizeiteinrichtungen, am Besuch von Verwaltungsgebäuden und Gaststätten u.v.a.m.. Das Fehlen von barrierefreien Übergängen im Wohnbereich wird immer deutlicher ein Kriterium bei Kauf oder Miete von Wohnungen. Ein kaum mehr umkehrbarer Trend. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an z.B. Schallschutz, Entwässerung, Vermeidung von Stolperstufen und Bodenindikatoren sollen in einem eigenen Seminar behandelt werden.

Im zweiten Teil des Seminars wurden am Samstag aus aktuellen Gutachten zu behauptetem mangelhaftem Einbau von Wannendichtbändern in Privatbädern (Rundung an Ecke) und Fliesenschäden in Reihenhäusern diskutiert. Rechtsanwalt Carsten Seeger berichtet u.a. über Behandlung von Mängelrügen, über Bau-Abnahme- Modalitäten und über unabdingbare, disponable Gesetzestexte und Kündigung eines Bauvertrags.

Ab sofort können die Skripten der Referenten demnächst HIER downgeladen werden. Das Frühjahrsseminar findet am 24./25. März und 7./8. April 2017 statt.

 

Besuch auf der Messe "Cersaie"

Im September wurde der euroFEN von der europäischen EUF (die europäische Vereinigung der nationalen Fliesenfachverbände) in Kooperation mit dem italienischen Fliesenfachverband zu der Cersaie Messe in Bologna eingeladen.

Bologna 1Die Messe war nicht nur aus seiner Sicht ein voller Erfolg, es wurde ein Besucherrekord von 106.599 Besuchern in 5 Tagen verzeichnet, davon mehr als 50.000 internationale Besucher, das bedeutet fast 5% mehr als letztes Jahr. Die Keramik war, gefolgt von Badezimmerausstattern, die am meisten vertretene Sparte. Auf dem Außengelände zeigten diverse Hersteller Werkzeuge und Hilfsmittel zur Bearbeitung und zum Transport großformatiger Fliesen in Life- Vorführungen. Auch die Vorstellung neuer Techniken begeisterte die Besucher; ein großes Thema waren virtuelle Welten, die für den Kunden erschaffen werden. Sie können mit einem Mausklick in ihrem Beispielraum die gewünschten Fliesen virtuell „legen“. Es wurden Trends vorgestellt,  die Stilrichtungen „Art nouveau“ und „Art deco“ wurden hervorgehoben. Aber auch die „nicht-handwerkliche Kunst“ kam nicht zu kurz, beispielsweise sang der Stelutis Chor Volkslieder, die früher bei der Arbeit gesungen wurden.

Bologna 2Aber als Highlight der Messe beschreibt Herr Hagemann den EUF-Workshop zur Verlegung von großformatigen Fliesen und Platten mit geringer Dicke. 20 Fliesenleger in fünf gemischten Teams aus europäischen Ländern haben gezeigt, wie diese gemäß den „EUF installation instructions“ mit speziell entwickelten Werkzeugen und Verlegehilfen der Firma Raimondi installiert werden. Dazu wurde ein extra Areal, die so genannte „Stadt der Verlegung“,  auf dem Gelände installiert. (Eine schöne Gebrauchsanleitung der Firma Raimondi gibt es hier: LINK)

Hervorzuheben ist, dass auf der Messe viele Erfahrungen über die „Verlege“-Gewohnheiten ausgetauscht und ein offener Umgang in diesem Bereich gefördert und auch für die Zukunft gefordert wurde.  Ein weiterer, wichtiger Erfolg sind die Kontakte, die Herr Hagemann im Namen des euroFEN zu 12 „Verlege-Organisationen“ aufbauen konnte. Besonders die offenen Gespräche unter Kollegen lobte Herr Hagemann und sieht nach der Messe die verstärkte Erfordernis einer Verlegerichtlinie für großformatige Fliesen.

Herbstseminar

28. - 29. Oktober 2016 und 02. - 03. Dezember 2016

Informationen finden Sie hier.

Bedenken gegen DIN angemeldet

Aus der Zeitschrift Naturstein über unseren Einspruch gegen DI N 18157-1 (Erschienen am 17.03.2016)

Der Sachverständigenkreis euoFEN Schloss Raesfeld hat rechtzeitig gegen einige der in der Neufassung der DIN 18157-1 enthaltene Formulierungen Einspruch angemeldet.  Der Einspruch stützt sich auf die Erfahrungen der öbuv Sachverständigen innerhalb des euroFEN. Die Einsprüche richten sich gegen:

1. den Begriff der Erhärtung eines Zementestrichs,
2. die Zeitvorgabe von 28 Tagen, innerhalb der ein Estrich belegreif sein soll und
3. gegen den Restfeuchtegehalt eines Zementestrichs (CT) als Hinweis zur Belegreife. 

Bei Ortsbesichtigungen zu Gutachten werden bei einigen Schadensbildern stets die gleichen Voraussetzungen festgestellt, die zu den Schadensbildern geführt haben. Zu diesen Ursachen zählen u.a. die in der DIN-Neufassung genannte Erhärtung, die 28-Tage-Regelung und die Erhöhung des Restfeuchtegrenzwerts eines Zementes­trichs. Diese Normvorgaben veranlassen die Verleger/Versetzer zu einem verfrühten Arbeitsbeginn. Für die zwangsläufig folgenden Verlegeschäden wie Sockelabrisse, Fugenrisse und Verfärbungen kann sich der Verleger nicht auf die Normvorgaben berufen, sondern muss für den entstandenen Schaden haften.

Drei wesentliche Einwände
Wesentliche Inhalte der Einsprüche des Sachverständigenkreis euroFEN sind deshalb:
zu 1.: Ein erhärteter Estrich ist nicht zwangsläufig auch tro­cken. Die frühe Erhärtung eines CT als Folge chemischer Manipulationen setzt den physikalischen Vorgang des Trocknens nicht außer Kraft. Die Trock­nung findet weiterhin statt und wirkt sich auf den Oberbelag – keramische Fliesen, Natur- und Kunststein – negativ aus. Typische Schadensbilder zeigen das. 
zu 2.: Die nicht auszurottende Zeitvorgabe von 28 Tagen hat mit dem Trocknungsverhalten eines CT nicht das Geringste zu tun. Vielmehr ist die Trock­nung eines Zementestrichs abhängig u.a. von der Umgebungstemperatur, von der relativen Luftfeuchte und von den Materialien, aus denen das Gebäude besteht. Einhüllungen eines Gebäudes während der Bauzeit beeinflussen die Trock­nung erheblich. Die Vorgabe von 28 Tagen als normatives Fixum für alle diese nicht vom Verleger zu beeinflussenden Umstände ist falsch. Auch hier verleitet die Zeitvorgabe den Verleger zu vorzeitigem Ar­beitsbeginn mit den Folgen eines Bauschadens.  zu
3.: Die bisherigen Richtwerte der Restfeuchte eines CT vor Verlegebeginn haben sich im Allgemeinen bewährt. Ein höherer Feuchtegehalt führt fast zwangsläufig zu den oben beschriebenen Bauschäden. Für einen auf zu frühe Belegung zurückzuführenden Bauschaden haftet der Verleger. Es besteht kein Grund, den Restfeuchtewert des CT und das Haftungsrisiko des Verlegers zu erhöhen. Die im Einspruch zitierten Fakten basieren auf physikalischen und chemischen Abläufen. Es besteht keine Aussicht, diese Zusammenhänge per Norm außer Kraft setzen zu können.

Weiterbildungsseminar:

Die Frühjahrsseminare finden am 26.-27. Februar 2016 und 29.-30. April 2016 auf Schloß Raesfeld statt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Weiterbildungsseminar:

30.10.2015
Die Herbstseminare finden am 30. und 31. Oktober auf Schloß Raesfeld statt: Ablauf als PDF

Anmeldung

Nachruf

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Nachruf als PDF

Seminarleiter Peter Stemmermann verstorben
Peter Stemmermann übernahm zusammen mit Dr. Jörg Sieksmeier von Karl-Heinz Kranz, dem Gründer der Raesfelder Sachverständigenseminare für das Fliesen-, Estrich- und Natursteinlegerhandwerks in ihrer heutigen Form im Jahr 2000 die Leitung der Seminare. Peter Stemmermanns praktische Erfahrungen als Fliesen- und Estrichlegermeister, seine weitgehenden fachübergreifenden Kenntnisse bei Normen und Merkblättern sowie seine Erfahrungen als öffentlich bestellter Sachverständiger gestalteten seine Vorträge lebendig und anschaulich und seine Argumentation bei der Auswertung von Schadensfällen überzeugte.

Seit Gründung des euroFEN im Jahr 1997 war Peter Stemmermann Mitglied. Alle Kollegen kennen seine immer konstruktive und engagierte Mitarbeit bei allen anstehenden Aufgaben des euroFEN und der Erstellung von Merkblättern. Es gibt wohl kein Mitglied, dem er nicht mit seinem fundierten Rat zur Seite stand und ihm selbstlos bei der Lösung seiner speziellen Probleme half. EuroFEN und Seminarbesucher werden ihn als immer hilfreichen Kollegen mit seiner Tatkraft und Fröhlichkeit vermissen. Peter Stemmermann starb am 12. Oktober 2015 an den Folgen seiner schweren Erkrankung.

Von: H. Hufnagel

Ovalstempel- Ausgetauscht

2015
Derzeit läuft die Umtauschaktion der bisherigen gegen die neuen Ovalstempel. Im Herbst wird die Aktion abgeschlossen sein, dann werden die alten Ovalstempel ungültig und dürfen nicht mehr verwendet werden. Mehr dazu finden Sie hier

Weiterbildungsseminare:

30./31.10.2015
auf Schloß Raesfeld

27./28.11.2015
auf Schloß Raesfeld

Jahreshauptversammlung 2015

Der euroFEN lud dieses Jahr in das Waldhotel Weinböhla, im Rahmen des Nachmittagsprogramms ging es zur Stadtbesichtigung nach Dresden.

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Hier finden die Mitglieder das Protokoll

Jahreshauptversammlung 2015

Dieses Jahr findet die Jahreshauptversammlung des euroFEN am 30. Mai 2015 in Weinböhla-Dresden.

Wir freuen uns, Ihnen neben der Präsentation des neuen euroFEN Auftritts ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können.

Der neue Oval-Stempel

Auf der nächsten Jahreshauptversammlung wird der neue Oval-Stempel an alle berechtigten Mitglieder vergeben.

Neu: Jedes Mitglied erhält einen mit einer individuellen Nummer versehenen Stempel.

Der alte Stempel verliert ab dem Termin der Jahreshauptversammlung seine Gültigkeit und kann entsorgt werden.

Teaser 153x153 Ovalstempel

OVAL-STEMPEL

Jahresabschluss 2014

Expertenseminar für Fliesen-, Naturwerkstein- und Estrichleger-Sachverständige und interessierte Meister sowie Architekten und Ingenieure

Teil I: Freitag, 24. Oktober und 21. November 2014 (09.30 - 18.00 Uhr)

Belastung und Tragfähikgeit von Fußbodenkonstruktionen

Fußbodenkonstruktionen sind vielfach Bestandteile der Haustechnik und dienen vielfach zum Heizen und Kühlen von Gebäuden. Ebenfalls ergeben sich aufgrund der Nutzung von Gebäuden Sonderbelastungen, die zu einer wesentliche Beanspruchung der Konstruktionen führen. Es werden die möglichen Belastungen von Fußbodenkonstruktionen und deren Kombination für die Bemessung aufgezeigt. Für die Belagarten Keramik, Naturwerkstein und Betonwerkstein werden die Beanspruchungen aufgezeigt, die bei der Aufbringung auf biegeweichen und biegesteifen Tragschichten auftreten können. Die Beanspruchung ergibt sich aus einer Gesamtbetrachtung als Verbundkonstruktion, bestehend aus dem Belag und der Tragschicht. Für die Fußbodenkonstruktionen schwimmender Estrich, Monokornestriche auf Dämmung, Trockenestriche, Beläge auf Dämm-schichten, Hohlböden (nass), Hohlböden (trocken) und Doppelböden wird das Tragverhalten aufgezeigt. Ebenfalls wird das Tragverhalten der Fußbodenkonstruktionen in Verbindung mit „harten Belägen“ dargestellt. Prof. Dr. Alfred Stein

Das neue Gußasphalt Merkblatt

Der Referent war Vorsitzender des AK: Gußasphaltestriche des IBF/BEB und hat mit namhaften Sachverständigen und Firmenvertretern die Belastbarkeit von Gußasphaltestrichen neu definiert. Bei den Untersuchungen wurden z.T er-staunliche Sachverhalte über das Tragverhalten von GA-Estrichen erhalten. Insbesondere in Verbindungen mit Dämmungen erklären sich Schadensbilder, wie sie in der Realität angetroffen werden können. Dipl.-Ing. Steffen Glatz

Verbundabdichtung in Verbindung mit Entwässerungen

- was ist zu beachten? - Was sagen die neuen Merkblätter (ZDB 8/2012 und der dazugehörige Leitfaden)? - Welche Normen und Regelwerke sind darüber hinaus zu berücksichtigen? - Wie kann eine sinnvolle Schnittstellenkoordinierung definiert werden? - Welche Systeme stehen heute zur Verfügung und welche Anforderungen erge ben sich für die Ausführung? Jens Göke, Dallmer GmbH und Co. KG

Bauphysik – Teil II

Der Referent möchte auch diesmal im zweiten Teil möglichst einfach und präzise die Grundlagen der Bauphysik für jeden Sachverständigen vermitteln. Diesmal geht es um so fundamentale Bereiche, wie Schwund von Estrichen und Spachtelmassen, Schall und Feuchte. Dr. Sieksmeier wird in seinem 2.Teil wie immer „nah an der Baurealität“ bleiben um dem Sachverständigen auch das nötige Fachwissen zu vermitteln, damit der vor Gericht und in Diskussionen be-stehen kann. Dr. Jörg W. Sieksmeier ARDEX GmbH, öbuv Sachverständiger

„Schwarze“ Granite und worauf man sonst noch achten sollte

Schwarze Granite und ehrliche Politiker, beides gibt es nicht. Die Anzahl der schwarzen Gesteine und die diversen Vorbehandlungen sind mit einige Risi-ken behaftet. Jede schwarze Gesteinsart hat ihre Tücken bei Verlegung, Zementschleierentfernung und Empfindlichkeit. Ein kurzer Überblick zur Sensibilisierung unter dem Motto "Schwarz ist gefährlich". Herbert Fahrenkrog, Magna Stein GmbH

Teil II: Samstag, 25. Oktober und 22. November 2014 (09.00 - 13.30 Uhr)

Der Sachverständige vor Gericht, Fallbeispiele aus der Praxis

Peter Stemmermann stellt Fallbeispiele aus der Praxis vor und stellt diese zur Diskussion der Sachverständigen. Hierbei kommt es nicht nur auf die technisch richtige Argumentation, sondern auch auf das richtige Verhalten vor Gericht an. Kontroverse Meinungen und Argumentationen sind hierbei erwünscht. Peter Stemmermann ARDEX GmbH, Öbuv Sachverständiger

Wege zum Durchsetzen von Zahlungsforderungen

Berechtigte Nachtragsforderungen können in der Tagespraxis häufig nicht durchgesetzt werden, da viele Unternehmer die durch die Rechtsprechung entwickelten Grundsätze nicht ausreichend berücksichtigen. Zunächst wer-den Übersichten zum Aufbau von Nachträgen bei Leistungsänderungen und bei Störungen im Bauablauf gegeben. Bei der Bestimmung und Prüfung der Nachtragsforderungen kommt dann dem Sachverständigen eine Schlüsselrolle zu, das richtige Preisniveau zu bestimmen und ein geeignetes Verfahren anzuwenden. Wenn dann „alles richtig“ gemacht wurde, ist die Klage immer noch nicht die Vorzugslösung. Der Vortrag schließt mit einer Übersicht, welche Wege zum Durchsetzen von Forderungen in Tagespraxis auch erfolgreich sein können. Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Nagel, a.D.