Klausurtagung 2019 in Thüringen

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Vorstand vor dem Tagungshotel

Klausurtagung 2019, 5. auf 6. April 2019

Zur Klausurtagung 2019 traf sich der gesamte Vorstand inkl. Beisitzer in Brotterode-Trusetal, in Thüringen.Zum einen hatte so jeder etwa den gleichen Anfahrtsweg, zum anderen wurde bewusst ein abgeschiedener Ort gewählt um sich den geplanten Aufgaben ohne Ablenkung zu widmen. Durch die Bildung von Fahrgruppen konnten etwas Kosten gespart werden. Kai Messerschmidt organisierte das Tagungshotel. Dieses lag abgeschieden in einem malerischen Tal und bot die erwünschte Ruhe. Durch Thüringische Hausmannskost musste niemand Hunger leiden.

Vom Vorstand waren entschuldigt verhindert: Alexander Kostka, Rainer Reichelt, Arnold Puzicha und Karl-Heinz Kranz. Als Gast unterstützte der ehemalige Schriftführer Helmut Hufnagel die Runde.

Werner Hagemann begrüßte die Runde und eröffnete pünktlich um 14 Uhr die Tagung. Zum Protokollführer meldete sich Jörn Dahnke. 

Nach kurzer Ansprache über Sinn und Ziele einer solchen Tagung begann man dann sofort mit den geplanten Themen.

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Vorstand bei der Arbeit

Hier wurden zuerst Wege gefunden um die Kommunikation der Vorstandsgruppe untereinander zu optimieren. Beispielsweise ist die Einführung einer Skype Gruppe bereits in Arbeit. So können schnell und kostenfrei anstehende Themen besprochen werden. Auch der Abgleich aller Vorstandsdaten und  die einheitliche Darstellung auf der Webseite werden umgehend aufgenommen. 

Das Themenfeld breitete sich danach über den gesamten Verein aus. So wurde über die Änderung des Postversandes ausschließlich per Mail beschlossen, was in der nächsten Mitgliederversammlung angesprochen wird. Die Kündigung von Fachzeitschriften, bei denen der Verein Abonnent ist, wird in Kürze umgesetzt. Die Verlage können jedoch zu den Seminarterminen ihre Zeitschriften präsentieren. Hintergrund dieses Beschlusses war die teils Doppelbelegung der Abonnements durch Mitglieder. Ein noch wichtiges Thema war der Umgang mit den Ovalstempeln. Andreas Modrach wird in Zukunft die Verwaltung tragen.

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Der Kassenprüfer, Achim Mehmcke, hatte gut lachen. Die Kasse stimmt!

Es folgte ein Kurzbericht über den Kassenstand 2018 und den geplanten Etat für 2019. Die Rechnungsprüfung wurde durch Entlastung des Vorstands abgeschlossen.

Immer ein wichtiges Thema für den euroFEN sind die Merkblätter. Zu neuen Merkblätter, bzw. Leitfäden wird die Arbeit aufgenommen. Das Merkblatt Monokorn bedarf einer Überarbeitung. Hier haben sich viele Umstände verändert und weiterentwickelt. Als Obmann zum Arbeitskreis wurde Jörn Dahnke bestimmt. Ein Merkblatt über Reinigung von Fliesen u. Naturstein geht in Arbeit. Der Obmann hierfür ist  Achim Mehmcke. Leitfäden zu den Themen Farbtreue von Fugenmörtel bei Fliesen und Natursteinbelägen bei mineralischen Fugen (Obmann: Andreas Kurras), Umgang mit Estrichfugen (Obmann: Peter Körber) und Verlegung von Zementfliesen (Obmann: Oliver Kolbe) werden erstellt. Ein Newsletter dazu wird noch von Werner Hagemann und Oliver Kollwitz verfasst. Um Mithilfe aus dem Kreis der Mitglieder wird gebeten. Bei Interesse kann man sich an den jeweiligen Obmann wenden. Ebenso werden befreundete Verbände angesprochen.

Mit den Benennungen der Arbeitskreise wurde noch die Mitgliedergewinnung als Ziel für 2019 festgesetzt. Neben der Veröffentlichung von Merkblättern und dem Veranstalten von Fortbildungsseminaren in gewohnt hoher Qualität wurde schon ab Jahresbeginn 2019 die Social-Media Tätigkeiten als weiteres Zugpferd zur Mitgliedergewinnung installiert. Es wurde hier ein Zuwachs an Interessenten festgestellt. Die Onlinetätigkeiten des Vereins werden wahrgenommen. Der Internetauftritt bei Facebook und Instagram wird fortgesetzt.

In der heißen Fase ist die Planung des Jahresausflugs inkl. der Jahreshauptversammlung 2019. Die Besichtigung des Frankenschotterwerkes bei Eichstätt und einem Nebenprogramm wurden nochmals bestätigt. Näheres dazu im kommenden Newsletter.

Werner Hagemann berichtete auch von seinem Vortrag auf einer Veranstaltung des VDF Bundesverband des Deutschen Fliesenfachhandels e.V.. Er setzte hier Fliesen und Natursteinbeläge elastischen Belägen gegenüber. Letztere nehmen immer höheren Stellenwert beim Verbraucher ein. Es muss gut überlegt werden wo und wie diese Beläge verlegt werden. Der euroFEN hat beschlossen sich hier um Aufklärung zu bemühen. Es wird ein Schulungskonzept ausgearbeitet um den Fliesenhandel hier bei der Fehlervermeidung zu unterstützen. Vorerst wird das Thema jedoch als Seminarthema aufgenommen. 

Insgesamt wurde auch eine positive Weiterentwicklung des euroFEN festgestellt. Das spiegelt sich in der Wahrnehmung anderer Verbände. Der euroFEN wird zunehmend mit an den „rundenTisch“ diverser Verbände gebeten. Dazu beschloss der Vorstand eine grundsätzliche Offenheit ohne sich eigene Wege zu verbauen!

Die Klausur endete am Samstag gegen 13 Uhr. 

Thomas Wilder